Parodontologie Hannover

Die Parodontologie ist die Lehre von den Zahnbetterkrankungen und beschreibt alles, was sich auf das Zahngewebe und die umliegenden Bereiche des Kiefers bezieht. Sie bezieht sich also genau genommen auf den gesamten Zahnhalteapparat, der aus dem Zahnfleisch, der Wurzel, der Wurzelhaut, dem Alveolarknochen mit dem Zahnfach besteht. Diese Gewebe werden als Parodont bezeichnet. Der Zahnarzt, der sich auf die Parodontologie spezialisiert hat, befasst sich mit der Prävention, der Behandlung sowie Nachsorge der Erkrankungen am Parodont der Zähne.

Wir von Ihrem Zahnarzt Hannover Dental sind auf die Versorgung und Prävention von parodontalen Krankheiten spezialisiert. Durch unsere langjährige Erfahrung in der Parodontologie können wir Ihnen in unseren Praxisräumen die optimale Behandlung bieten. Sofern Sie Fragen zur Parodontologie haben oder bei sich Behandlungsbedarf vermuten, sind wir gerne für Sie da.

Parodontologie Hannover

Damit befasst sich die Parodontologie

Die Parodontologie umfasst die Erkrankungen und Veränderungen am gesamten Zahnhalterapparat – dem Parodont. Man unterscheidet hierbei unter anderem auch verschiedene Strukturen, wie dem Weichgewebe und dem Hartgewebe. Der Aufbau des Zahnhalteapparates von außen nach innen stellt sich so dar, dass zuerst das unbewegliche, feste Zahnfleisch zu sehen ist. Schaut man sich diesen Aufbau in Richtung der Wurzel an, ist die Mundschleimhaut zu erkennen, die deutlich beweglicher ist und sich beim Sprechen mitbewegt. Geht man noch weiter in die Tiefe des Zahnhalteapparates unter das feste Zahnfleisch, welches auch als Gingiva bezeichnet wird, kommen die Bindegewebsfasern, die auf verschiedene Art und Weisen bis an die Zahnoberfläche der Zahnwurzel hineinstrahlen. Dadurch ergibt sich auch die direkte Verbindung des Bindegewebsapparats zum Zahn. Weiter in der Tiefe befindet sich dann die Knochenstruktur. Zwischen dem Bindegewebsapparat und dem Knochen liegen ebenfalls die Bindegewebsfasern, sodass der Zahn nicht fest im Knochen verankert, sondern in dem Bindegewebe elastisch aufgehängt ist. Dadurch hat der Zahn eine geringe Eigenbeweglichkeit.

Neben der Parodontologie zählen auch die Kieferorthopädie sowie die Implantologie zu unseren Spezialgebieten. In der Folgenden Übersicht finden Sie weitere Schwerpunkte, auf die wir uns ausgerichtet haben:

Um sich auf die Parodontologie zu spezialisieren, benötigt es besondere Weiterbildungen, die in den Zahnärztekammern in Deutschland angeboten werden. Diese Fortbildungen sind dabei Vertiefungen und Aktualisierungen dessen, was im Studium der Zahnmedizin gelehrt wird. Gerade in dem Fach Parodontologie hat sich bei den operativen Techniken viel verändert. Vor ca. 40 Jahren fehlten viele Erkenntnisse die uns heute helfen, bei der Parodontitis viele Erfolge zu erzielen. Früher sah man daher oftmals tatenlos zu oder neigte zur Extraktion der Zähne. Mittlerweile hat sich die Parodontologie soweit entwickelt, dass Zahnärzte versuchen können, den betroffenen Zahn möglichst lange zu erhalten. Zusammengefasst ist ein Parodontologe ein Zahnarzt, der sich beruflich ausschließlich mit der Parodontologie auseinandersetzt.

Die Wiederherstellung von verlorenem Gewebe

Verloren gegangenes Gewebe des Zahnhalteapparats wieder herzustellen, ist kompliziert und nur bedingt möglich, weil teilweise Zellen, die den Zahnhalteapparat- das Parodont – aufbauen ncht mehr vorhanden sind. Wenn durch die Parodontitis schon tiefere Zahnfleischtaschen entstanden sind, ist auch die Anheftung der Bindegewebsfasern an der Zahnwurzeloberfläche verloren gegangen. Während der Zahnentwicklung gibt es bestimmte Zellen, die diese Bindefasern aufnehmen. Wenn diese Zellen nicht mehr vorhanden sind, kann das beschädigte Gewebe nur bedingt rekonstruiert werden. Zur Bewältigung dieses Problems in der Parodontologie gibt es die Möglichkeit einer Art medikamentösen Behandlung. Dafür werden sogenannte Zahnschmelzmatrixproteine angewendet.

Wie in allen Bereichen der Zahnmedizin müssen auch bei der Parodontologie verschiedene Arten unterschieden werden. Wenn man untersucht wie viel Weichgewebe durch Parodontitis verloren gegangen ist, kann recht genau vorhergesagt werden in wieweit das sichtbare Zahnfleisch durch eine parodontologische Behandlung rekonstruiert werden kann. Oft ist es nur teilweise möglich, das verloren gegangene Zahnfleisch wieder herzustellen, da es aktuell noch keine sicheren Therapien gibt, offene Zwischenzahnräume wieder mit Gewebe dauerhaft aufzufüllen.

Wichtiger für Zahnärzte oder Parodontologen ist auch letztendlich, dass erreicht werden soll, dass die Zahnfleischtaschen möglichst reduziert werden, sodass die Probleme auch mit einer normalen Zahnpflege in den Griff zu bekommen sind.

Unsere Leistungen in der Parodontologie

Die Leistungen unserer Praxis in der Parodontologie sind weit gefächert, da hierbei für jeden Patienten eine individuelle Behandlung nötig ist. Bei den meisten unserer Praxisbesucher ist es heutzutage üblich, dass am Anfang schonend die befallene Zahnwurzeloberfläche gereinigt wird, bei der aufgrund von bakterieller Biofilmbesiedlung die Zahnfleischtaschen entstanden sind. Dieser schädliche Biofilm sollte möglichst gewebeschonend von dem Zahn entfernt werden, um weiteren Erkrankungen vorzubeugen. Dabei hängt auf Dauer der Erfolg stark damit zusammen, dass von dem Patienten eine intensive Zusammenarbeit hinsichtlich der Zahnpflege stattfindet und regelmäßige Termine zur PZR(professionelle Zahnreinigung) eingehalten werden.

Falls die Taschen eine bestimmte Tiefe überschreiten, wird diese Maßnahme alleine nicht ausreichen, um das Parodont wieder gesunden zu lassen. In diesem Fall besteht dann die dringende Notwendigkeit, jeden Zahn einzeln zu untersuchen, wie weit das Weichgewebe zerstört oder der Knochen angegriffen wurde. Defekte im Knochen können durch uns von Zahnarzt Hannover Dental mit Knochenersatzmaterial aufgefüllt werden. Dadurch kann sich neuer, körpereigener Knochen bilden. Das entscheidende ist, dass der Zahn natürlicherweise nicht fest im Knochen verankert ist, sondern dass er den Zahn umschließt, aber zwischen Knochen und Zahnwurzel eine Bindegewebsstruktur vorhanden ist. Verwendet man zusätzlich das Schmelzmatrixprotein, ist die Wahrscheinlichkeit höher, dass sich diese Struktur zu einem Teil wieder regenerieren kann. Patienten können dabei selbst keinen großen Unterschied zu vorher feststellen, da dieser Prozess über mehrere Monate andauert. Ergebnisse können dabei erst nach Wochen und Monaten erkannt werden, da sich die betroffene Gewebe erst allmählich stabilisieren. Die Entzündungen und Blutungsneigungen gehen zurück und das Zahnfleisch wird insgesamt widerstandsfähiger. Durch die Parodontitis – Therapie reduzieren sich außerdem auch die Zahnfleischtaschen. Sollten die Zähne so stark von einer Parodontitis betroffen sein, dass sich das Gewebe von allen Seiten der Zahnwurzel zurückgezogen hat, ist eine Überführung in den ursprünglichen Zustand nach heutigem Kenntnisstand auch bei Zahnarzt Hannover Dental leider nicht möglich.

Weitere Behandlungen in der Parodontologie bei Dr. Thomas

Neben der Prävention und Behandlung in der Parodontologie zählen ebenfalls ästhetische Aspekte zu diesem zahnmedizinischen Bereich bei uns von Zahnarzt Hannover Dental. Bei einigen unserer Patienten ist beispielsweise beim Lachen zu viel Zahnfleisch zu sehen. Dadurch erscheinen die Zähne meist sehr klein. Dies kann ein kosmetisches Problem für die betroffene Person darstellen. Hier bieten wir von Zahnarzt Hannover Dental die Möglichkeit an, das Zahnfleisch schonend etwas zu reduzieren. Dadurch wird erreicht, dass das Zahnfleisch weniger zu sehen ist und die Zähne größer und natürlicher wirken. Weiterhin gehört dazu, dass geschwächtes Zahnfleisch in einem chirurgischen Eingriff mit Bindegewebe stabilisiert werden kann. Diese Behandlung ist vor allem bei Patienten zu empfehlen, deren Zahnfleisch sehr dünn und damit auch mechanisch anfällig ist.

Beratung in der Parodontologie bei Ihrem Zahnarzt Hannover Dental

Uns ist es wichtig, dass Patienten von Zahnarzt Hannover Dental verstehen, dass eine Parodontitis kein Schicksal ist, sondern dass die Ursache eigentlich immer eine bakterielle Infektion ist. Das Ziel einer Behandlung in der Parodontologie ist es daher, die bakterielle Besiedelung der Zahn- und Wurzeloberfläche möglichst stark zu reduzieren. Durch moderne zahnmedizinische Verfahren kann das infizierte Weichgewebe schonend entfernt und so die Basis für eine Ausheilung der erkrankten Gewebe des Parodonts gelegt werden. Durch eine regelmäßige Zahnprophylaxe erhöht sich signifikant die Chance die Bakterienzahl zu reduzieren. Dabei wird insbesondere darauf geachtet, dass die Zahnfleischtaschen gereinigt und reduziert werden. Bei der Beratung erfahren sie von daher genau, worauf es ankommt und wie wichtig eine umfangreiche, regelmäßige PZR und auch die häusliche Zahnpflege ist. So können Sie selbst Ihre Zahngesundheit auf Dauer unterstützen.

Ein weiterer Bestandteil der Beratung durch Dr. Thomas ist, dass Patienten über die parodontal-pathogenen Keime aufgeklärt werden, da diese der Grund für erweiterte Zahnfleischtaschen sowie für entzündete Bindegewebe und Kieferknochen des Parodonts sind. Diese bestimmten Bakterien können vor der Behandlung durch ein bestimmtes Testverfahren nachgewiesen werden. Sollten diese vorhanden sein, können wir diese von Zahnarzt Hannover Dental zusätzlich durch bestimmte Antibiotika bekämpfen und dadurch das langfristige Behandlungsergebnis deutlich verbessern.

Die Vorgehensweise in der Parodontologie

Der erste Schritt, der zu jeder Behandlung in der Parodontologie gehört, ist eine umfassende Beratung für unsere Patienten. Wir von Zahnarzt Hannover Dental nehmen uns dafür gerne Zeit. Nach dem Beratungsgespräch führen wir eine Vorbehandlung durch, in der wir Ihren aktuellen Zahnstatus und die Mundhygiene genauer prüfen. Gleichzeitig erklären wir in diesem Zusammenhang, wie die Zähne optimal gepflegt werden sollten. Ebenfalls bieten wir bei Zahnarzt Hannover Dental unterschiedliche Testverfahren an, mittels derer festgestellt wird, ob sich zum Beispiel die Blutungsneigung des Zahnfleisches in Folge einer optimierten Zahnpflege verbessert hat. Dies zeigt uns und den Patienten, ob unsere Ratschläge hinsichtlich der Mundhygiene gut umgesetzt worden sind und ob es daher sinnvoll ist, eine weitergehende Therapie in der Parodontologie durchzuführen. Eine gründliche Mundhygiene ist wichtig, um langfristig für gesunde Zähne zu sorgen. Dies belegen zahlreiche Studien. Bekannt ist, dass bei mäßiger oder mangelhafter Mitarbeit keine dauerhaften Verbesserungen erreicht werden können. Dann ist das Risiko für ein Fortschreiten der Parodontitis erheblich höher, wodurch auch erneut Kosten im Bereich der Parodontologie entstehen.

Materialien und Instrumente der Parodontologie

Wie bei den meisten Bereichen der Zahnheilkunde bietet die Parodontologie ebenfalls unterschiedliche Materialien und Instrumente, um ein erfolgreiches Behandlungsergebnis zu erreichen. Hierzu gehören so unter anderem Instrumente, die für eine saubere Zahnoberfläche sorgen. In der Parodontologie wird auch viel im chirurgischen bzw. mikrochirurgischen Bereich gearbeitet, wofür spezielle Instrumente Verwendung finden. Spezielle Nahtmaterialien und Parodontalverbände können zur Anwendung kommen. Außerdem verwenden wir von Zahnarzt Hannover Dental Materialien, die bei dem Aufbau von neuem Weichgewebe helfen, wie beispielsweise Knochenersatzmaterialien. Dieses kann entweder natürliches Knochengranulat sein, welches entsprechend aufbereitet worden ist, oder aber auch körpereigener Knochen aus der Mundhöhle. Wir von Zahnarzt Hannover Dental arbeiten dabei meistens mit der Variante des natürlichen Knochengranulates. Des Weiteren wird in der Parodontologie häufig das Emdogain, ein sogenanntes Schmelzmatrixprotein, verwendet, bei dem zusätzlich eine schützende Membran eingesetzt wird, die gezielt verhindert, dass eine Art Zahnfleisch zu schnell in die Zahnfleischtasche einwächst.

Manche Zahnärzte kombinieren dies auch mit dem natürlichen Knochengranulat. Hierbei ist zu erwähnen, dass sich das Weichgewebe schneller regeneriert und wächst als Knochengewebe. Da aber grade am Zahnhalteapparat Knochen verloren gegangen ist, ist es für die Therapie nicht förderlich, dass dort Weichgewebe einwächst. Um dieses Einwachsen dann zu verhindern und ein Knochenwachstum zu begünstigen, wird eine sogenannte Barrieremembran eingebracht. So hat der Knochen dann die Möglichkeit, in diesen Bereich einzuwachsen. Der Vorteil dieser Methode ist, dass die Membran nicht durch einen weiteren Eingriff entfernt werden muss, sondern sich automatisch auflöst. Bevor das passiert hat der Körper genug Zeit körpereigenen Knochen zu bilden.

Unsere Vorteile

In der Parodontologie können wir unseren Patienten aufgrund unserer vieljährigen Erfahrung und zahlreicher Fortbildungen ein umfassendes Therapiespektrum, eine individuelle Beratung und ein in sich schlüssiges Konzept bieten. Wir differenzieren bei Zahnarzt Hannover Dental zwischen Patienten, die einen geringen Behandlungsbedarf haben und den Patienten, bei denen nur ein intensives und engmaschiges Vorgehen zum Erfolg führt. Erfolg bedeutet hierbei, dass wir gemeinsam weiteren Zahnverlust durch Parodontitis verhindern können und sich die Situation durch verringerte Zahnfleischtaschen stabilisiert wird. In der Parodontologie und in anderen Bereichen der Zahnmedizin können wir nicht nur von unserer langjährigen Erfahrung profitieren, sondern auch von der regelmäßigen Teilnahme an Fortbildungen und Seminaren. Auch daher wissen wir, dass jegliche Behandlungsmaßnahme ohne eine gute Mitarbeit der Patienten fast aussichtslos ist. Die Basis für jede erfolgreiche Behandlung in der Parodontologie ist eine gründliche und richtige Pflege der Zähne. Sollte die Mundhygiene nicht ernst genug genommen werden, kann dies zu einer Entzündung führen und daraus resultiert, dass die verwendeten Materialien nicht ausreichend angenommen werden und das Ergebnis nicht so ist, wie erwünscht. Die Parodontitis würde fortschreiten.

Die Häufigkeit einer Parodontalbehandlung

Wie häufig bei einem Patienten in unserer Praxis Zahnarzt Hannover Dental eine Behandlung im Fach Parodontologie erhalten muss, ist von dem Status seiner Zahngesundheit abhängig. Wird dabei festgestellt, dass noch Zahnfleischtaschen vorhanden sind, sollte dieser Bereich nochmals behandelt werden. Es gibt auch Patienten, die keine Parodontalbehandlung benötigen. Oftmals ist es auch genetisch bedingt, wie anfällig eine Person für Erkrankungen der Mundhöhle ist, was mit der Keimflora zusammenhängt. Deswegen kann es auch sein, dass Patienten, die Ihre Zähne nicht sehr umfassend pflegen, keine Parodontitis bekommen. Neben der Veranlagung können auch Stress und exzessives Rauchen einen Großteil dazu beitragen, ob ein Mensch an Parodontitis erkrankt oder nicht. Nicht bei jedem Patienten, der eine Parodontitis hat, sind auch parodontal – pathogene Keime in relevanter Konzentration nachzuweisen. Trotzdem kann die Erkrankung auftreten.

Wann ist eine Therapie ratsam?

Generell lässt sich sagen, dass ein Patient dann behandelt werden sollte, wenn bei der Untersuchung in unserer Praxis von Zahnarzt Hannover Dental feststellt wird, dass Zahnfleischtaschen entstanden sind, die etwa 3,5 – 4 mm tief oder noch tiefer sind. Wir bei Zahnarzt Hannover Dental fragen unsere Patienten nach der Diagnose in der Parodontologie, ob sie etwas von ihrer Erkrankung gemerkt haben oder Veränderungen im Zahnfleisch feststellen konnten. Dabei decken wir immer wieder auf, dass keine Anzeichen erkannt wurden. Einige unserer Praxisbesucher bemerken bei sich selbst Zahnfleischbluten, aber haben dies nicht als Anzeichen für eine Parodontitis gedeutet. Noch schwieriger stellt sich die Früherkennung für Raucher dar, da hier die Zahnfleischdurchblutung durch das Nikotin erheblich eingeschränkt ist und eine Behandlung in der Parodontologie nicht als notwendig erachtet wird, weil das Zahnfleisch trotz Entzündung nicht blutet.

Um zu erkennen, ob ein Patient eine Parodontologie Behandlung benötigt, nutzen wir den sogenannten Parodontal Screening Index, dessen Anwendung alle 2 Jahre von den Krankenkassen akzeptiert wird. Hierbei führen wir bei Zahnarzt Hannover Dental Untersuchungen durch, bei denen wir auch nach einer Blutungsneigung als Zeichen einer Entzündung suchen. Weiterhin wird geprüft, ob Zahnfleischtaschen vorhanden sind. So kann vergleichsweise schnell ein Befund festgestellt werden. Erkennen wir als Spezialisten für die Parodontologie eines dieser Anzeichen, informieren wir den Patienten umgehend darüber und raten ihm zu einer Behandlung.

Kostenübernahme durch die Krankenkassen

Es werden verschiedene Abrechnungspositionen in der Parodontologie von den Krankenkassen angeboten und dies sowohl bei den privaten als auch bei den gesetzlichen Kassen. Generell wird zwischen ein- und mehrwurzeligen Zähnen unterschieden, weiter zwischen der „offenen“ und „geschlossenen“ Vorgehensweise. Dies legen wir von Zahnarzt Hannover Dental in Abhängigkeit der individuellen Situation des Patienten fest. Es gibt z.B. Positionen für die konservative, nicht-chirurgische Reinigung der Wurzeloberflächen, welche mit Handinstrumenten oder feinen Diamantschleifern durchgeführt werden. Ebenfalls werden auch sogenannte offene / chirurgische Vorgehen der Parodontologie von den Krankenkassen unterschiedlich berechnet, bei denen das Zahnfleisch durch uns von Zahnarzt Hannover Dental abgelöst wird, um umfangreichere Defekte gezielter behandeln zu können. Es gibt ebenfalls Positionen für das Einbringen von Knochen- und Gewebematerial, um verloren gegangene Gewebe wieder zu rekonstruieren.

Die gesetzliche Kasse übernimmt bei der Parodontologie in der Regel das konservative Vorgehen und auf Antrag auch in manchen Fällen die offene Behandlung. Bei Knochenaufbau- oder Gewebeaufbaumaßnahmen gibt gesetzliche Krankenkasse jedoch keine Zuschüsse. Für Privatpatienten besteht die Möglichkeit bei einer Vollversicherung, dass die Kasse alle Kosten komplett übernimmt und keine Zuzahlungen im Bereich der Parodontologie nötig sind.

Wichtige Informationen für unsere Patienten aus Hannover zu der Parodontologie

Für Sie als Patient von Zahnarzt Hannover Dental sollte immer klar ein, dass eine Parodontitis eine bakteriell bedingte Erkrankung ist. Es sind auch nicht zwingend die parodontal-pathogenen Keime, die eine besondere Behandlung benötigen. Dennoch ist es auch wichtig zu wissen, dass diese Krankheit durch erbliche Vorbelastung eher ausbrechen kann. Oftmals raten wir Personen auch zu einer Untersuchung, wenn der Partner an einer Parodontitis leidet, da in einer Partnerschaft parodontitisauslösende Krankheiten leicht übertragen werden können. Je früher man diese entdeckt und behandelt, desto größer und langanhaltender ist der Erfolg.

Die zeitliche Entwicklung der Parondontologie

In den vergangenen Jahrzehnten wurde auf diesem Gebiet viel geforscht. Lange war sich die Forschung über die Ursachen der Parodontitis nicht sicher. Daher rührt auch der alte, weit verbreitete Begriff Parodontose. Da aber inzwischen gesichert ist, dass es in der Parodontologie meistens um eine entzündlich bedingte Gewebezerstörung geht, gilt heutzutage der Begriff Parodontitis. Wegen fehlender Kenntnisse über die Ursachen dieser Erkrankung wurde oftmals gar nicht behandelt. Manche Zahnärzte sprachen gegenüber Patienten von Schicksal. Die professionelle Reinigung der Zähne etablierte sich daher erst später. Wenn überhaupt eine Behandlung durchgeführt wurde, war die alte Vorgehensweise bei einer Parodontitis meist radikal chirurgisch. Man entfernte großzügig das erkrankte Zahnfleisch. Dadurch wurden die Zahnwurzeln mitunter großflächig dauerhaft freigelegt. Da aufgrund neuer Erkenntnisse sehr auf eine gründliche Zahnpflege und professionelle Zahnreinigungen (PZR) geachtet wird, sind die Behandlungserfolge viel besser vorhersehbar. Eine Therapie gemäß den aktuellen zahnmedizinischen Erkenntnisse auf dem Gebiet der Parodontologie ist viel Weichgewebe – schonender. Kosmetische Einschränkungen durch massiv freiliegende Zahnwurzeln gehören im Gegensatz zu früher der Vergangenheit an.

In Zukunft möchten wir unseren Patienten eine noch schonendere minimal – invasive Behandlung gegen eine Parodontitis anbieten können. Bei einer minimal invasiven Behandlung wird darauf geachtet, dass der chirurgische Anteil ganz gering bleibt. Somit werden nur wenige und kleine Schritte sowie besonders kleine, grazile Instrumente benutzt, um ein Trauma am parodontalen Gewebe so gering wie möglich zu halten.